In Irland ist mir, Brigitte Prem, aufgefallen, dass die irischen Sidhe viel Ähnlichkeit mit den Saligen aus den Alpen haben.

Auch der Tod Cúchullains ist ein Märchenmotiv in der europäischen Erzählkultur, ja ein Archetyp
Irischer Mythos: Der tote Cúchullain und die Morrigan 3)

Cuchullain, Held aus dem irischen Mythos und der irischen Sage

Aus:

Löpelmann, Martin: „Erinn“ Rudolf M.Mohrer Verlag Brünn. München. Wien

 

Über Cuchullain, und Aife:

 

Cuchullain und seine Gattin Emer finden sich im Titelbild. Bevor er Emer kennen lernte, musste er gegen die Kriegerin Aife kämpfen und besiegte sie.

 

„Leben um Leben“, bat die Fürstin.

„Es sei! Sagte Cuchullain, „aber drei Wünsche musst du mir gewähren.“

„Wohlan, nenne sie!“

„Dies sind meine drei Wünsche: du stellst Geiseln und versprichst, nie mehr gegen Scathach (= Chefin von Cuchullin) Zu Felde zu ziehen; du nimmst mich heute Nacht vor deinem eigenen Dun in deine Arme, und einen Sohn sollst du mir gebären.“ Das gestand ihm Aife zu und hielt auch ihr Versprechen.

Als sich Cuchullain in jener Nacht von Aife trennte,sprach sie zu ihm: „Sieh, Cuchullain, nun habe ich empfangen von dir, meinem Besieger. Das Kind, das ich zur Welt bringen werde, wird ein Knabe sein. Zur rechten Zeit wird er zu dir kommen, dann magst du ihn als Vater anerkennen.“ Da gab Cuchullain ihm den Namen Conlai im Mutterleibe und schenkte Aife einen goldenen Ring. „Den soll mir der Sohn“, sagte er, „als Beweis zeigen, wenn er dereinst vor mich tritt“. Und darauf schieden sich Cuchullain und Aife. Sie gab ihm aber noch eine schreckliche Waffe mit auf dem Weg, den Gae bulga, und sagte ihm, wie das Wurfeisen zu handhaben sei; und dabei erklärte sie, eben dies Eisen, das er nur in der höchsten Not benützen dürfe, würde ihm, da ihm niemand widerstehen könne, gewiss oftmals das Leben retten.

 

Cuchullain bedeutet Hund des Chullain. Cú bedeutet Hund oder Wolf. Cuchullain erschlug einst den Hund, der Chullain als Wächter diente. Daher musste er dem Chullain wie ein Hund Wächterdienste leisten.

 

Einst lag Cuchullain verletzt und krank und ein Sid half ihm.

Lied des Sid bei Cuchullins Krankheit:

Die Zunge hemmt dir, o Hund des Chulainn,

der Zauber der Side, und siech auf dem Lager

liegst du voll Sehnen nach Liban und Fann,

Aed Abrats reizenden Töchtern.

Sie senden dir Botschaft und Bitte durch mich

Und wünschen Hilfe und Heil dir zu schenken,

bist du milde gesonnen,einen Mond zu verbringen

in Labrids Land, um Huld und Gunst

der Fann zu erfahren, der göttlichen Side,

Manananns Gattin. Auf das Murthemnefeld

zum Samainfest wird Fann dir senden

die liebliche Liban. Die heilt dein Gebrechen

und führt dich sicher zu Fanns Lager,

übers Feld von Cruach ins Gefielde der Wonne.

Sehnlichst wünscht sich die Side, du folgtest der Schwester.

 

Der Sid nahm Cuchullain mit nach Tír na nÓg, wo er sich in eine Sidefrau verliebte.

Lied der Sidefrau über Tír na nÓg:

Im Land der Wonne steht Labrids Haus

auf silbernen Säulen und spiegelt sein Dach

wabernd im rollenden Wasser der See.

Am Ufer des Eilands wandeln schlanke Frauen,

goldenen Kränzen gleicht ihr köstliches Haar,

Tautropfen gleichen ihre blinkenden Augen.

Die Arme heben Aed Abrats Töchter

und grüßen frohlockend Labrid den Helden,

der auf goldenem Wagen über die Wogen des Meeres

die weißen Rosse in rasender Fahrt

an funkelnden Ketten kraftvoll zügelt.

Zum Kampf fährt der kühne schreckliche Elf,

die Wangen gerötet wie Rotlaub im Herbst,

wie Weinduft weht ihm der strömende Atem,

und hinter ihm folgen die flutenden Scharen

der Elfenkrieger in klirrender Wehr

auf rauschenden Wogen zur ruhmvollen Schlacht.

Wo des Raubwolfs wütender Rachen klafft,

trifft ihn Labrids des Schnellen lauernder Speer.

So hütet den Schlaf er den Schönen des Eilands:

Seliger Lohn wird dem siegreichen Helden,

heißt auf schwellendem Lager ihn liebreich willkommen

die Sidefrau, die ihn sehnlich erwartet.

 

Cúchullain kehrte aber letztlich zu Emer zurück.

 

 

Der Mord an dem Sohn durch den Vater ist ein europäischer Archetyp
Irischer Mythos: Cuchullain im Kampf gegen seinen Sohn Conlai (mit dem goldenen Ring versteckt um den Hals) und Emer im Hintergrund.
Die Begegnung des Vaters mit dem unbekannten Sohn ist ein Archetyp in der europäischen Erzählkultur
Irischer Mythos: Conlai betritt die Atlantik-Küste in Ulster, die Heimat seines Vaters Cucullain

Der Sohn, den Aife dem Cuchullain gebar, wurde also Conlai genannt. Als viele Jahre vergangen waren, bat Conlai,  Cuchullain´s Sohn, seine Mutter Aife, ihn ziehen zu lassen, um seinen Vater zu suchen.

Die Edlen von Ulster waren an der Küste am Atlantik versammelt.Da kam in einem Boot Conlai an das Ufer. Conlai weigerte sich, seinen Namen zu sagen. Einer nach dem anderen der Edlen kämpfte gegen Conlai, jeden besiegte er. Endlich griff ihn Cucullain an. Seine Frau Emer warnte ihn, aber er hörte nicht auf sie. Nachdem Cucullain Conlai getötet hatte, erkannte er am Schmuckstück seinen Sohn.

 

Cucullain und Conlai erleben die Problematik des von der Gesellschaft nicht anerkannten Sohnes. Im althochdeutschen Hildebrandslied lehnt Hadubrand seinen Vater Hildebrand ab, weil dieser 30 Jahre abwesend war und Hadubrand nicht wollte, dass er Besitzansprüche stellte. Auch Hildebrand tötet seinen Sohn Hadubrand.

Rostam tötet seinen Sohn im Kampf, dem er im feindlichen Heer gegenübersteht.2)

Die Tatsache, dass dieses Motiv in drei so verschiedenen Sprachen erzählt wird, lässt wohl darauf schließen, dass vor vielen tausend Jahren, zu  Ötzi ´s Zeit3), als diese Sprachen noch Dialekte waren, etwas geschehen ist, dass die Menschen völlig erschütterte, sodass es jahrtausende lang weiter erzählt und auf verschiedene Personen übertragen wurde.

Der Vater tötet den Sohn, weil der ihm den berechtigten Machtbereich verweigert, weil er ihm als Angehöriger einer ihm feindlichen Gruppe gegenübersteht, weil er nicht weiß, dass es sein Sohn ist.

 

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1) Frei nach Löpelmann, Martin: "Erinn" Rudolf M.Rohrer Verlag Brünn München Wien o.J.

2) http://jamali.info/ikp/pdf/rostam_und_sohrab_020607.pdf          (7.2.13)

3) http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96tzi        (7.2.13)

"Cucullain"bedeutet Hund des Cullain, weil Cucullain sich in seiner Jugend dem Fürsten Cullain als Wächter verschrieben hatte, weil er seinen Wachhund erschlagen hatte.

Auch als Wappentier wurde in Europa der Hund verwendet, ersictlich etwa auf dem Dorf-Friedhof in Grades oder in der Salzburger Sage "Die Hunde auf Dorfheim".

Benesch, Kurt: "Sagen aus Österreich" Verlag Kremayr & Scheriau 1986


Morrigan, Motiv für Krieg, Tod und Leidenschaft iim irischen Mythos, in der irischen Sage und im irischen Märchen

Informationen von Wikipedia und You Tube, Deutungen von mir:

Die Morrigan1) ist das Symbol für zügellose Leidenschaft, den Krieg und den Tod. Sie erscheint sehr oft als Krähe, denn Krähen ernährten sich von den Leichen auf dem Schlachtfeld. So wird es auch von Ludwig Ganghofer in "Der Ochsenkrieg" beschrieben.8)

 

Cúchulain ließ sich, als er in der Schlacht gegen Königin Medb fiel, vor seinem Tod an einen Felsen binden, da er stehend steben wollte. Seine Feinde erkannten erst, dass er tot war, als eine Krähe auf seiner Schulter saß. Das werteten die Zuschauer als Besitznahme von Cúchullain durch die Morrigan.2)

In Dublin gibt es eine Statue des sterbenden Cúchullain mit der Morrigan auf der Schulter.3)

 

Folgender You Tube Beitrag 4) http://www.youtube.com/watch?v=X11UBOPFjFM zeigt ein bekanntes englisches Lied über die Morrigan, hier die Übersetzung:

                  Über Hügel und über Wiesen siehst du die Krähe fliegen,

spürst ihren Schatten.

Über Wälder und über Berge sucht sie den Krieg.

Ihre Flügel umarmen jedes wilde Begehren und jede Schlacht,

wo Schwerter aufeinanderstoßen und Kriegswägen donnern;

und sie sucht den, dessen Zeit gekommen ist,

das Messer zu nehmen.

Morrigan, unvergessene Totenkönigin des Krieges.

Ich sehe dein Gesicht und schreie nicht mehr.

Morrigan,unvergessene Totenkönigin des Krieges,

komm und hebe mich auf deine Schwingen.

Morrigan, unvergessene Königin des Streites.

Ich höre deine Stimme.

Ich atme nicht mehr.

Morrigen, unvergessene Königin der Besessenheit,

komm und setze meinen Geist frei.

Töte für Morrigan

verkrüpple für Morrigan,

kämpfe für Morrigan

und du wirst schlachten für Morrigan,

sterben für Morrigan.

Morrigan, Todeskönigin des Krieges.

 

Die Krähe als Mythos und Archetyp für Tod, Vergänglichkeit und Leidenschaft kommt auch in den Gedichten „Vereinsamt“ des europäischen Dichters Nietzsche und "Die Krähe" des europäischen Dichters Alfons Petzold vor. Im Trakl Gedicht8) "Der Herbst des Einsamen" 7) ist die Konnotation mit den Attributen der Morrigan deutlich spürbar: Krähe, Einsamkeit, verlorene Leidenschaft, Tod. Einen modernen Roman über die Dohlen am Untersberg hat9) Luisa Francia10) geschrieben.

 

(Siehe auch Kapitel Europäische Erzählkultur dieser Jimdo-Seite)

Friedrich Nietzsche

 

Vereinsamt

Alfons Petzold:Die Krähe

Eine schwarze Krähe
hat in letzter Nacht
dicht in mein Nähe
sich ihr Nest gemacht.

Nun erfüllt ihr Krächzen
übertags mein Ohr,
wie ein traurig Aechzen
dringt's durch Tür und Tor.

"Sag' mir, Gast des Schnees,
dem die Kälte frommt,
warum solch ein wehes
Klagen aus dir kommt?"

Rückt der Vogel düster
auf dem Zaun heran,
schmerzliches Geflüster
fängt zu künden an:

"Mensch, dem die Gedärme
noch kein Hunger schlißt,
der in sichrer Wärme
vor dem Schreibtisch sitzt.

Mensch, bevor mich meine
Flügel hergeführt,
haben sie die Steine
einer Stadt berührt.

So wie Wolk' an Wolke
stand hier Haus an Haus
und aus grauem Volke
stieg ein Wortgebraus,

Höher, immer höher,
bis es zu mir kam
und ich schwarzer Späher
Schreckliches vernahm.

Ueber uns geschritten
ist der rote Krieg,
unter seinen Tritten
die Verzweiflung schwieg.

Aber nun der Grimme
ist im Blut erstickt,
sei des Elends Stimme
in die Welt geschickt.

Seht! An unsern Lenden
frißt des Hungers Gier,
Tausende verenden
hilflos wie ein Tier!

Alle, die einst lachten,
weinen Tag und Nacht,
Säuglinge verschmachten,
kaum zur Welt gebracht.

Was die Not als Beute
sackte nimmer ein,
hetzt des Winters Meute
in den Tod hinein.

Kälte schreitet eisern
durch der Gassen Reih'n,
schlägt in allen Häusern
Tür und Fenster ein.

Und nicht Holz noch Kohle
hemmt das weiße Weh,
mit zerriss'ner Sohle
stehen wir im Schnee.

Und der Tod hält wieder
ein besondres Fest,
denn durch unsre Glieder
fiebert heiß die Pest.

Hier, wo einst das Lachen
und der Tanz gelebt,
jetzt des Todes Drachen
seine Schwingen hebt!"

Schweigt die schwarze Krähe
in dem weißen Schnee,
doch in meiner Nähe
sehe ich ein Weh

turmhoch in den weiten
Horizont gestemmt -
Tränen fühl ich gleiten
aus mir, ungehemmt.

Alfons Petzold 

 

"Der Herbst des Einsamen" von Trakl   7)

Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle.
Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.
Ein reines Blau tritt aus verfallner Hülle;
Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen.
Gekeltert ist der Wein, die milde Stille
Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen.
Und hier und dort ein Kreuz auf ödem Hügel;
Im roten Wald verliert sich eine Herde.
Die Wolke wandert übern Weiherspiegel;
Es ruht des Landmanns ruhige Gebärde.
Sehr leise rührt des Abends blauer Flügel
Ein Dach von dürrem Stroh, die schwarze Erde.
Bald nisten Sterne in des Müden Brauen;
In kühle Stuben kehrt ein still Bescheiden
Und Engel treten leise aus den blauen
Augen der Liebenden, die sanfter leiden.
Es rauscht das Rohr; anfällt ein knöchern Grauen,
Wenn schwarz der Tau tropft von den kahlen Weiden.

 

Auch heute geistert die Vorstellung der Todes-Göttin und Göttin der Leidenschaft Morrigan durch unsere Köpfe, wie eine Formulierung in der Erzählung Die Zeit, eine Illusion? von Melitta Sissa

des SdS beweist.9) (Unterklappe)

 Melitta Sissa sagt über ihre Erzählung:

"Schwarze Krähen verbinde ich mit Tod und Trauer. Ich war einmal sehr lange im Krankenhaus Rudolfinerhaus. Nahe Wien. Es war Oktober und die großen russischen Krähen ließen sich auf die Bäume nieder um sich zu sammeln und um Punkt 17:00 flogen sie dann ab in den Wienerwald. Jeden Abend. Das hat mich sehr deprimiert. Wenn Nietzsche die Krähe als Vereinsamung sieht (in Unterklappe "Morrigan- Beispiele"), dann passt auch die Metapher - "schwarze Einsamkeitsvögel legen Steineier in mein Herz".

Ich habe irgendwo den Satz gelesen - Einsamkeitsvögel legen Steineier in mein Herz - den fand ich so gut und hab ihn etwas abgewandelt. Sie hört einen Stein fallen, weil sie ihn fallen hören will. Also die Tatsachen verdrängt.

So versteckt wirken die Motive der europäischen Erzählkultur, die wir in den irischen Märchen noch am deutlichsten sehen, nach.

Morrigan in "Der Brand von Moskau" von Tolstoi

Europäische Erzählkultur: Morrigan im "Brand von Moskau" von Tolstoi
Europäische erzählkultur: Morrigan im "Brand von Moskau" von Tostoi

Tolstoi lässt im "Kampf von Moskau" die kriegerische Auseinandersetzung mit einem Schwarm Dohlen beginnen. Die Dohle ist eine Verkörperung der Kriegsgöttin Morrigan.

Gleich nachdem die Kugeln gegen den steinernen Kreml geprasselt waren, erscholl ein seltsames Geräusch über den Köpfen der Matrosen. Ein riesiger Dohlenschwarm erhob sich über den Mauern und schwirrte mit lautem Kreischen und Schlagen vieler tausend Flügel in der Luft umher.10)

Hoffnungsstrahl

Schwarzer Regen, Todesreigen,
Krähen ohne Seel’ und Geist
weißer Stein, eiskalte Wacht
Siegel ohne Denkmal,
ins Innerste verwaist
Erinnerung verdammt,
was einst gewesen, fortan vorüber,
kanns dennoch sein?
Durch Nebelschwaden kaum merklich trifft,
ein golden Strahl, dein Angesicht.

Jadmina

"Krähen ohne Seel’ und Geist" - Mit Krähen, der Personifizierung der keltischen Göttin der Leidenschaft und des Todes,  werden noch heute Trauer und Verzweiflung assoziiert.

Jadmina. SdS 2016

Yvonne Jadmina Becker

 

Der Teufel schreibt den Pakt mit Blut und einer Krähenfeder. Die keltische Göttin der Leidenschaft Morrigan wird hier in ihrer Wut zerstörerisch.

 

Selma Lagerlöf: "Gösta Berling". Roman Büchergilde Gutenberg.Josef Singer Verlag o.J. Seite 42

 

Freddy Quinn: 100 Mann und ein Befehl "Ich hör von fern die Krähen schreien"

Heidi Brühl    

https://www.youtube.com/watch?v=KLQg-Mv9Hfg

https://www.youtube.com/watch?v=c10uwHTcmoQ  18.10.15

 

Mack, Lorenz: Die Büchsenmacher

Mochten die Äcker auch kahl sein und in leeren Furchen die Krähen hocken, die gelben Maisfelder wie Federbüsche im knarrenden Wind flattern, mochten die roten Berberitzen mit gelbem Blätterwek, die Tollkirschen, die prächtigen Diestelsterne mit dem weichen Bart der Weidenblätter umsäumt sein, mochte der erste Schnee schon die nahen Firne zeichnen, der Reif in den Auen nisten, der Nebel sich in den Mulden niederlassen - die Buchen und Birken brannten wie ein gewaltiger Rosenstrauch.

Quelle
Mack, Lorenz: Die Büchsenmacher Heyn Klagenfurt 1987

 

Christine Lavant

Ich möchte einen Becher haben aus blassem Glas mit zarten Zeichen den möcht ich meinem Liebsten reichen damit die armen kleinen Gaben ihm dünken wie ein Wunderwein. Ich möchte wie verzaubert sein zu einer Blume die er liebt. Doch Gott der uns die Herzen gibt hat mich so fremd für ihn gemacht. Nun weine ich schon Tag und Nacht und fülle meinen dunklen Krug mit Tränen wie mit roten Beeren die sich von Stund zu Stunde mehren. Und manchmal kommt ein schwerer Flug von schwarzen vögeln welche klagen. Ich weiß nicht soll ich sie verjagen und meinen Tränenkrug beschützen? Mein Liebster wird ihn nie benützen weil er aus hellen Bechern trinkt. Villeicht wenn heut der Abend sinkt ruf ich die Vögel die schon lauern. Mein Liebster wird deshalb kaum trauern.

Christine Lavant

Christine Lavant In: Die Vögel der Christine von Eva Reitmann Klagenfurt

 

Morrigan in Form der Krähe erscheint sogar in modernen Filmen: "Asche zu Asche" Soko Wien 2017

Quellen:

0)"Asche zu Asche" Soko Wien 2017

1) (  http://gedichte.xbib.de/Petzold_gedicht_Die+Kr%E4he.htm  )
Aus der Sammlung Totentanz

(eingesandt von Karl Hecker: "Cadfael" <cadfael@null.net>)

2) Dazu der You Tube Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=qcTOM0v-J_M

3) http://meister.igl.uni-freiburg.de/gedichte/nie_f03.html

4) http://gedichte.xbib.de/Petzold_gedicht_Die+Kr%E4he.htm

Alle: 31.3.13


1)http://de.wikipedia.org/wiki/Morr%C3%ADgan (18.1.13)

2)http://en.wikipedia.org/wiki/C%C3%BA_Chulainn (18.1.13)

3)Siehe auch http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/6/60/Cuchulain_at_GPO.jpg  (18.1.13)

4)http://www.youtube.com/watch?v=X11UBOPFjFM   (18.1.13)

5) http://www.sagen.at/texte/sagen/italien/ladinische_sagenwelt/hexen_abtei.html

20.5.13

 

Löpelmann, Martin: „Erinn“ Rudolf M.Mohrer Verlag Brünn. München. Wien

 

6) http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%ADd

20.5.13

7) http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Herbst_des_Einsamen        29.5.13

8) Ganghofer, Ludwig: "Der Ochsenkrieg" Berlin 1928 Seite 297.

9) Sissa, Melitta: "Die Zeit, eine Illusion" SdS Hamburg 2014

10) Tolstoi, Leo: "Der Brand von Moskau" In: " ´s ist Krieg" Diogenes Zürich 2003 Seite 17ff

 

Quellen für alle

Löpelmann, Martin: „Erinn“ Rudolf M.Mohrer Verlag Brünn. München. Wien

1) Frei nach Löpelmann, Martin: "Erinn" Rudolf M.Rohrer Verlag Brünn München Wien o.J.

2) http://jamali.info/ikp/pdf/rostam_und_sohrab_020607.pdf          (7.2.13)

3) http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96tzi        (7.2.13)

1) (  http://gedichte.xbib.de/Petzold_gedicht_Die+Kr%E4he.htm  )
Aus der Sammlung Totentanz

(eingesandt von Karl Hecker: "Cadfael" <cadfael@null.net>)

2) Dazu der You Tube Beitrag: http://www.youtube.com/watch?v=qcTOM0v-J_M

3) http://meister.igl.uni-freiburg.de/gedichte/nie_f03.html

4) http://gedichte.xbib.de/Petzold_gedicht_Die+Kr%E4he.htm

Alle: 31.3.13


1)http://de.wikipedia.org/wiki/Morr%C3%ADgan (18.1.13)

2)http://en.wikipedia.org/wiki/C%C3%BA_Chulainn (18.1.13)

3)Siehe auch http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/6/60/Cuchulain_at_GPO.jpg  (18.1.13)

4)http://www.youtube.com/watch?v=X11UBOPFjFM   (18.1.13)

5) http://www.sagen.at/texte/sagen/italien/ladinische_sagenwelt/hexen_abtei.html

20.5.13

 

Löpelmann, Martin: „Erinn“ Rudolf M.Mohrer Verlag Brünn. München. Wien

 

6) http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%ADd

20.5.13

7) http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Herbst_des_Einsamen        29.5.13

8) Ganghofer, Ludwig: "Der Ochsenkrieg" Berlin 1928 Seite 297.

9) Sissa, Melitta: "Die Zeit, eine Illusion" SdS Hamburg 2014

10) Tolstoi, Leo: "Der Brand von Moskau" In: " ´s ist Krieg" Diogenes Zürich 2003 Seite 17ff

11) Benesch, Kurt: "Sagen aus Österreich" Verlag Kremayr & Scheriau 1986

 XXX)https://www.youtube.com/watch?v=c10uwHTcmoQ

18.10.15

 

Freddy Quinn: 100 Mann und ein Befehl "Ich hör von fern die Krähen schreien"

Heidi Brühl    

https://www.youtube.com/watch?v=KLQg-Mv9Hfg

https://www.youtube.com/watch?v=c10uwHTcmoQ  18.10.15

 Yvonne Jadmina Becker: "Hoffnungsstrahl" SDS 2016

Selma Lagerlöf: "Gösta Berling". Roman Büchergilde Gutenberg.Josef Singer Verlag o.J. Seite 42

Christine Lavant von Eva Reitmann Klagenfurt 1917

Mack, Lorenz: Die Büchsenmacher Heyn Klagenfurt 1987